Allgemein Ausstellung Design Messe Netzwerk

Newsletter April 2022

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Jury und wir im Team der Design-Mentoren – Annette Bertsch, Olaf Barski, Kurt Friedrich und ich – sind gespannt auf die neuen Wettbewerbseinreichungen der Hessen Design Competition! Wir sind motiviert, unsere Erfahrungen und unser Know-how über ein halbes Jahr hinweg zur Unterstützung der jungen Designtalente einzusetzen, damit weitere erfolgreiche Karrieren gestartet werden können. Helfen Sie uns, die besten hessischen Newcomer zu finden!

Freude auf meiner Seite, dass der Ausstellungsbetrieb im Designhaus jetzt im April auch wieder beginnt. Ich bin sehr froh, dass die Kunstausstellung „CHANGE“ nicht trotz des Krieges, sondern als Zeichen des Widerstandes zu Stande kommt. Aktuell konnten noch Anti-Kriegsplakate von ukrainischen Studierenden von Kunstprofessor Ivan Nebesnyk sowie Kinderzeichnungen in die Ausstellung integriert werden. Kommen Sie am Donnerstag, den 28. April, zur real stattfindenden Vernissage auf die Mathildenhöhe! Ich würde mich freuen mit Ihnen und den Künstlerinnen und Künstlern ins Gespräch zu kommen – nicht nur über den Krieg, sondern auch über den Wert der Demokratie.

Ihre Cornelia Dollacker
Leiterin Hessen Design e.V.

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Einsendeschluss: 08. Mai 2021
Hessen Design Competition 2022: Jetzt gleich Anmelden! 

Es ist schlichtweg DER hessische Nachwuchs-Designwettbewerb. Die Ausschreibung der Hessen Design Competition 2022 startet jetzt. Also nicht lange warten und teilnehmen!

Das sind die Fakten: Teilnehmen können Studierende und Absolventinnen und Absolventen der Fachrichtungen Design, Architektur oder eines Ingenieur-Studiengangs, die nicht älter sind als 35 Jahre (Voraussetzung: Studium an einer Hessischen Hochschule bzw. Wohnsitz in Hessen). Es werden insgesamt vier Preise vergeben. Beiträge können in den Kategorien Living, Kids, Mobility und Outdoor eingereicht werden. Das eingereichte Projekt muss für die Entwicklung eines Prototypen geeignet sein. Nicht zu vergessen: die Teilnahme ist kostenfrei.

Anmeldung: Die Registrierung zur Wettbewerbsteilnahme erfolgt per E-Mail.

Jede Preisträgerin und jeder Preisträger erhält ein Gewinnpaket im Wert von 7.000 Euro. Das Paket beinhaltet eine Vielzahl von Leistungen. Darin enthalten ein Preisgeld von jeweils 2.000 Euro für die Realisierung des Designentwurfs. Hohe Aufmerksamkeit für begleitende Maßnahmen, wie eine Preisverleihung mit Urkunde und Wettbewerbstrophäe, Broschüre mit Portraits aller Prämierten. Dazu ein intensives Coaching durch ein erfahrenes Mentoren-Team und nicht zu vergessen, die Realisierung eines Prototypen mitsamt Ausstellung auf einer Messe. Alle Informationen zum Wettbewerb und die Anmeldeunterlagen zum Herunterladen auf der Website der Hessen Design Competition 2022.

Infos zu den bisher 24 Preisträgerinnen und Preisträgern der Hessen Design Competition in der Alumni-Base.

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Change: Ukrainische und Deutsche Künstlerinnen und Künstler im Dialog – Ausstellung im Designhaus

2018 begann ein künstlerischer Dialog mit der Ukraine, als Künstlerinnen und Künstler aus Darmstadt in der Partnerstadt Ushgorod ausgestellt hatten. Das Konzept war als Zyklus gedacht, und so war seither eine Ausstellung der ukrainischen Künstlerinnen und Künstler in Darmstadt geplant. Dann kam Corona, so dass die Ausstellung zweimal vertagt wurde. Nun, durch den Krieg in der Ukraine, erhält die Ausstellung unter dem Titel „Change“ zwangsläufig neue Aktualität. Die Veranstalter haben sich intensiv mit der Frage befasst, ob sie angesichts der Kriegsereignisse stattfinden kann. Nun möchte man damit auch ein Zeichen zu setzen.

Die momentane Situation stellt sowohl den Transport der Werke sowie auch die ukrainischen Künstlerinnen und Künstler ganz persönlich vor große Herausforderungen. Deren Lage möchte die Ausstellung in Erweiterung des ursprünglichen Konzepts nun thematisieren. Die Ausstellung „CHANGE – Kunst im Dialog“ wird im Designhaus Darmstadt am 28. April eröffnet – Dauer bis 15. Mai.

Veranstalter: Darmstadt KulturStärken e.V. in Kooperation mit dem Amt für Vielfalt und Internationale Beziehungen in Darmstadt, PDUM Partnerschaft Deutschland-Ukraine/Moldova e.V., dem Partnerschaftsverein Ushgorod Darmstadt und BBK Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler, Regionalverband Darmstadt.

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IM WORTLAUT: Verurteilung des russischen Angriffskriegs durch den Deutschen Designtag – der sich Hessen Design als korporatives Mitglied anschließt


Die Mitgliederversammlung des Deutschen Designtags verurteilt den Krieg der russischen Regierung gegen den ukrainischen Staat und das ukrainische Volk auf das Schärfste und solidarisiert sich mit allen Menschen in der Ukraine, die unter der skrupellosen militärischen Invasion täglich leiden. Dieser völkerrechtswidrige Gewaltakt stellt einen in der Nachkriegszeit beispiellosen Angriff auf die Rechtsstaatlichkeit in Europa und das Völkerrecht allgemein dar.

Neben dem unermesslichen menschlichen Leid und den verheerenden materiellen Zerstörungen darf zugleich nicht der Schaden übersehen werden, den die russische Militärinvasion der Kultur- und Kreativwirtschaft und gerade auch den dazugehörenden freien Medien in der Ukraine zufügt. Stätten kulturellen Wirkens und Bewahrens werden vernichtet.

Offenkundig ist das so gewollt: Die Negation des Existenzrechts einer Nation bedeutet auch die Aberkennung der sie prägenden eigenständigen Kultur. Der Ukraine soll neben ihrer staatlichen Souveränität auch ihre geistig-historische Identität genommen werden, ihre kulturellen Wurzeln und ihre Gegenwartskunst. Ebenso angegriffen wird die Arbeit der Kreativ- und Medienschaffenden, die freie Berichterstattung und damit die demokratische Meinungsvielfalt.

Der Deutsche Designtag unterstützt zusätzlich die Initiative Creatives for Creatives seiner Mitgliedsorganisation Deutscher Designer Club (DDC), die in Kooperation mit „Design made in Germany“ eine Plattform eingerichtet hat, auf der Kreative, Agenturen, Unternehmen, Designorganisationen und Bürogemeinschaften aller Fachrichtungen geflüchtete ukrainische Kreative aktiv mit einem Jobangebot oder mit einem Co-Workingspace unterstützen können.

Quelle: Website Deutscher Designtag, 10245 Berlin

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Werkbund-Akademie Darmstadt: Der Werkbund auf dem Weg zur WDC 2026 
Im Rahmen der Projektentwicklungen der Region Frankfurt RheinMain zur Bewerbung um den Titel „World Design Capital 2026“ hatte die Werkbundakademie Darmstadt gemeinsam mit dem Dachverband Deutscher Werkbund und dem Werkbund Rheinland-Pfalz im November 2021 ins Darmstädter Literaturhaus eingeladen. Vier Veranstaltungen der WBA waren vorangegangen, bei denen zahlreiche Ansätze und Ideen der verschiedenen Akteure der Region gewonnen werden konnten. Sie sind eingeflossen in die Konzeptionen der Stadt Frankfurt und des Kulturfonds Frankfurt RheinMain, die ein­ Projektbüro zum WDC 2026 im Frankfurter Museum für Angewandte Kunst eingerichtet hat.

Am 13. November ging es darum, ein Programm des Werkbunds für das Veranstaltungsjahr 2026 zu definieren. Unter dem Titel „Zukunfts-WerkBUNDstatt!“ sollte eine Klammer für die bedeutsamen, vorrangigen und zusammengehörenden Qualitäten von Gestaltung innerhalb der Metropolregion erarbeitet werden. Aus dem Diskurs der Vorträge und Workshops ist nun eine impulsgebende Broschüre entstanden, die mit der Bewerbung zum WDC 2026 eine Pflicht sieht, „vorwärtsgewandte Zukunftsbilder“ zu zeichnen und „zeitgemäße Umsetzungen in ganzheitlichem Rahmen“ anzugehen. 

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Money – Fashion – Power: Aktion zur Fashion Revolution Week in Frankfurt 
Wer weiß denn so etwas? Wie viele Menschen sind an der Fabrikation eines T-Shirts beteiligt? Es sind durchschnittlich 55! Eine beachtlich lange Herstellungskette, wenn man bedenkt, wie achtlos mit Kleidung umgegangen wird – kaum gekauft und schon im Altkleider-Container. Dass etwas faul ist am System „Fashion“ kommt langsam in den Köpfen unserer Konsumgesellschaft an. „Ich kann eh nichts machen“ ist eine allzu bequeme Ausrede. Die Gelegenheit zu konkretem „Machen“ wird es am kommenden Samstag (23.04., von 15–16 Uhr) auf dem Frankfurter Rathenauplatz geben. Dort nämlich tritt Frankfurt Fashion Movement anlässlich der internationalen Fashion Revolution Week in Aktion und verdeutlicht die textile Wertschöpfungskette mit 55 Menschen, die jeweils ein weißes T-Shirt tragen. Das Ende der Kette wird in Form eines virtuellen Kleiderbergs gezeigt, vor Ort live zu erleben auf dem eigenen Smartphone.

Die Live-Aktion ruft daher 55 Menschen dazu auf, am Samstag in weißem T-Shirt zu erscheinen. Wer als eines von 55 T-Shirts mitmachen will, kann sich online dazu anmelden. Die Veranstalter berichten übrigens auch über Gutes: Lösungen der aktuellen Missstände in der Textil- und Modeindustrie zeigt der Oxfam-Laden in Sachsenhausen. In Kooperation mit dem Upcycling-Label Amaran Creative wurden Outfits aus Secondhand-Stoffen entworfen, die ab 13. April zwei Wochen im Schaufenster des Oxfam-Shops in der Schweizer Straße ausgestellt und verkauft werden.

Dabei sein: Samstag, 23. April 2022, Frankfurt, Rathenauplatz von 15–16 Uhr.

Die Aktion wird vor Ort geleitet von Maike Thalmeier und Lisa Wagner von Frankfurt Fashion Movement sowie Marlene Haas, Lust auf besser leben gGmbH. Gefördert mit Mitteln des Landes Hessen und durch Engagement Global mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung – unterstützt von der Naspa Stiftung, Fuhrmann Event und hessnatur.

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Cornelia Dollacker: Desorientierung trotz 1000 Maps

Landkarten, die von Kartografen und Kommunikationsdesignern an uns adressiert werden, übersetzen das Unfassbare des Kriegsgeschehens in eine saubere zweidimensionale Ebene. Die Karte muss auf Grund des Maßstabes Vieles generalisieren und ist das Resultat eines subjektiven Verdichtungs- und Abstraktionsvorgangs. Tagtäglich präsentieren uns diese digitalen „Maps“ den neuesten Navigationskontext der Grenzverschiebungen, Landgewinne und -verluste und zeigen eine Auswahl relevanter Orte.

Dabei erscheinen mir die Karten mit Abbildungen von Truppenbewegungen mit den nächsten taktischen Zügen weit weg von den Fotos und Filmen der Berichterstattungen der realen Flucht- und Überlebenskämpfe. Dr. Toni Kotnik, Professor of Design of Structures an der Aalto Universität in Helsinki erklärt in seinem gleichnamigen Buchbeitrag: „Die Orientierung durch Vermessung des Lebensraumes“, in dem die Welt normalerweise „ein Konstrukt ist mit dem Hier und Jetzt des Körpers als Bezugspunkt, von dem aus die umgebende Wirklichkeit wahrgenommen, strukturiert und erschlossen wird“. Karten sollten also eigentlich Bezüge zum Territorium herstellen. Diese Wahrheit scheint mir aber in Anbetracht der gleichzeitig ablaufenden Film- und Fotoberichte aus Kriegsgebieten nicht zu funktionieren.

Die Tötungsmaschinerie Krieg belegt auch über die Jahrhunderte, dass Karten die strategisch wichtigen Ziele, die angegriffen werden, sauber und logisch erklärt. Der niederländische Buchgestalter und Kartenspezialist Joost Grootens hat sich mit der Macht der Abbildung mehrfach in seinen Büchern auseinandergesetzt. Im Vergleich der Kartendaten über den anhaltenden Kampf im Nahen Osten enthielten die Landkarten Grenzverschiebungen, Infrastrukturen und Landregime, damit ein erinnertes Wissen und Erklärungsmodelle.

Aber in Karten wird ausblendet, was entscheidend ist: die Faktoren des Realen bis hin zur Tragödie für die Menschen, die an ihrer Tötung die Differenz von Zeichen und Wirklichkeit leiblich eingeschrieben bekommen und sie genau dann erfahren, wenn es zu spät und diese Erfahrung nichts mehr wert ist. Über die Wochen hat der Krieg nicht nur in den Kriegsgebieten, sondern auch bei uns vor den Bildschirmen für Zerstörung gesorgt. Die Suche nach Orientierung in den Karten hat sich als eine zunehmende Desorientierung und zu einem Gefühl des In-der-Welt-Verlorenseins weiter entwickelt. 

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Aus eins wird zwei: Aus DIESE Studio wird Total Total und Socialform 

Eine Darmstädter Geschichte in drei Akten. Der erste, die ehrenamtliche Zusammenarbeit im Darmstädter Kulturverein „das blumen“, jenem 2006 in einem leerstehenden Blumenladen als Projekt der Hochschule Darmstadt gegründeten Verein junger kunst- und kulturinteressierter Menschen. Sechs Jahre später übernehmen sieben Studierende das „Blumen“. Schon sind wir im zweiten Akt, denn den Sieben ist die Vereinsform nicht genug und so gründen sie das DIESE Studio, von der Hochschule direkt in die Selbständigkeit. Als Kollektiv wollten sie „basisdemokratisch, hierarchielos und interdisziplinär arbeiten.“ In ihrem Gestaltungsbüro setzen Jonas Huhn, Stephan Junglas, Benjamin Weingarten, Tobias Schafroth, Arne Schneider, Dennis Wollny, Jurek Werth voll und ganz auf interdisziplinäres Arbeiten.

Das Hessen Design Mitglied DIESE Studio hat sich nach vier Jahren noch einmal gewandelt oder vielmehr hat es sich aufgeteilt, also der dritte Akt. Jonas Huhn, Stephan Junglas, Benjamin Weingarten haben nun die multidisziplinäre Kreativ-Agentur TOTAL TOTAL gegründet. Die steht für „ganzheitliche Projekte an der Schnittstelle zwischen Kommunikation, Raum und Aktion.“ Tobias Schafroth und Jurek Werth haben ihrerseits mit „Socialform“ ein Planungsbüro für Projektentwicklung, Raum und Aktion gegründet. Es will sich fortan „noch stärker der Wechselwirkung­ von Form, Raum und sozialen Prozessen“ widmen.

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Stiftung Buchkunst: „Best Book Design from all over the world“

Es sind hunderte Bücher, die bereits in 30 nationalen Wettbewerben Design-Awards erhalten haben, die im Wettbewerb „Best Book Design from all over the world“ eine global skalierte Evaluierung durchlaufen haben. Die Jury der Stiftung Buchkunst hat entschieden und insgesamt 14 Preise verliehen. Sie reichen von „Goldene Letter“, über einmal Gold, zweimal Silber, fünf Mal Bronze bis zu fünf Anerkennungspreisen.

Was ist das Beste, welche Maßstäbe gelten? Subjektive, möchte man meinen, wenn beim Award-Winner u.a. begründet wird: „Das Buch sprüht vor Energie.“ Was bedeutet eine Auflage von 14 Exemplaren bei der mit Gold Medal ausgezeichneten Ausgabe im Umfeld heutiger Buchproduktion? Gutenbergs Bibel erschien bereits mit einer Auflage von ca. 180. Die UNESCO beziffert die weltweite Buchproduktion in 2020 mit 2,2 Mio. Titeln – alleine hierzulande wurden im selben Zeitraum über 77.000 Titel aufgelegt (Quelle: Börsenverein des Deutschen Buchhandels). In Deutschland steht die Buchproduktion im Zeichen hohen Kostendrucks, der Krise im grafischen Gewerbe, der digitalen Konkurrenz. So gesehen erscheint das beste Buch-Design als Marginalie. Es geht vielmehr um den Erwerb und das Lesen von Büchern, wenn es Bücher in Zukunft noch geben soll. Wie sagte Marcel Reich-Ranicki, „Mich interessiert die Literatur, nicht das Buch.“

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Doubts and Dialogues: Vortragsserie an der Hochschule Mainz 

Doubts and Dialogs – Zweifel und Dialoge – ist eine sechsteilige Vortragsreihe, die mit jeweils zwei Beiträgen interdisziplinäre Fragen des Designs diskutiert. Der Blick ist dabei gerichtet auf die gesellschaftliche Bedeutung von Design und die Verantwortung all derer, die es erschaffen. Die eigene Position zu hinterfragen, ist für Designschaffende heute angesichts der Vielgestalt globaler Krisen unabdingbar geworden. In der Vortragsreihe soll ein Dialog entstehen zwischen den Vortragenden aus verschiedensten Disziplinen und den Studierenden über die eigenen Zweifel und die Zweifel am Stand der Dinge.

Der nächste Abend der Reihe findet am 27. April statt, dieses Mal mit Vorträgen von Designstudio UnDesignUnit und Ginevra Petrozzi. Weitere Doppelvorträge am 04. und 25. Mai sowie am 01. und 08. Juni – Ort: LUX Pavillon der Hochschule Mainz – Einlass jeweils um 18.00 nach Anmeldung, Beginn 18.30 Uhr.

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„Be aware“ Designpreis: Verleihung und Bekanntgabe am 21. April

Ein Bewusstsein für Schwächere und Benachteiligte ist keine Nische im Design mehr. Das zeigt der seit 2019 ausgelobte Designpreis für Inklusion „Be aware“ und setzt damit Maßstäbe für soziale Reichweite und inklusive Wirkung. Der Wettbewerb richtet sich an Studierende, Absolvierende und Promovierende im Fach Design bzw. Designwissenschaften an deutschen Hochschulen. Aus den Beiträgen des Jahres 2021 aus 22 Hochschulen wurden elf Nominierte ausgewählt. Mit dabei auch drei Projekte, die an der HfG in Offenbach entstanden sind – wir haben darüber berichtet. Die Bekanntgabe der Prämierten und die Preisverleihung findet am 21. April statt.

Braun+Design: Börse in Kronberg am 14. Mai

Hier geht es um Rares für Bares – für Produkte von Braun, Apple, Brionvega, WMF und anderen namhaften Herstellern vorbildlicher Designprodukte. Der Förderkreis BraunSammlung lädt in das Atrium der Braun Hauptverwaltung zur Braun+Design Börse 2022 ein. Die Börse ist gleichzeitig eine Fundgrube für Design-Literatur, Prospekte, Ersatzteile und dient auch dem Informationsaustausch. Der Eintritt von 4 Euro für Erwachsene (für Kinder kostenlos), berechtigt gleichzeitig zum Besuch der BraunSammlung. In den Räumen der Sammlung finden Führungen und ein Begleitprogramm statt. Näheres dazu werden wir zeitnah veröffentlichen. Anmeldungen von Anbietern sind ebenfalls möglich.


100 Jahre – 100 Plakate: Ausstellung zu Otl Aichers 100. Geburtstag

Zum 100. Geburtstag von Otl Aicher (1922–1991) erinnert das HfG Archiv im Museum Ulm mit einer Ausstellung von 100 Plakaten an den prägenden Gestalter. Aicher, in Ulm geboren, war zusammen mit seiner Frau Inge Scholl (Schwester von Hans und Sophie Scholl) und Max Bill 1955 Mitbegründer der Hochschule für Gestaltung Ulm. 1989 brachte er die Schrift Rotis heraus, benannt nach dem Ort im Allgäu, in dem er seit den Siebzigern lebte. Dort entstand das „Rotis Institut für analoge Studien“ und Aichers Design-Landmarken, seine Erscheinungsbilder für viele große Unternehmen wie Bulthaup, Deutsche Lufthansa, ERCO und das ZDF. Die Ausstellung zeigt Plakate, die für Vorträge, Veranstaltungen, Produkte oder politische Parteien warben. Die Ulmer Ausstellung stellt das Plakat als zentrales Medium in Aichers Werk heraus. Ausstellung vom 26. März 2022 bis 08. Januar 2023.

Im Jetzt: Neue Bewerbungsplattform der HfG Offenbach

Die Hochschule für Gestaltung HfG in Offenbach ist im „jetzt“ angekommen und spricht ihre Studieninteressierten (für B.A. und M.A.) auf der neuen Bewerbungsplattform in der 2. Person an. Als wir (Redaktionsteam) noch Studierende waren, hätten wir dies einst eher herabwürdigend empfunden. Nach der Schulzeit und dann immer noch mit „Du“ angesprochen zu werden, das wäre undenkbar gewesen. Auf dem neuen Portal kann man sich über die beiden HfG-Studienrichtungen „Freie und angewandte Künste“ und „Design/Produkt- und Prozessgestaltung“ informieren und direkt bewerben. Die bisherigen Diplomstudiengänge in den Fachbereichen Kunst und Design werden ab dem Wintersemester 2022/23 von einem modularisierten Bachelor- und Master-Studiengang abgelöst.

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Cornelia Dollacker erinnert an Gerda Müller-Krauspe, Produktgestalterin der HfG Ulm

Vor wenigen Wochen ist Gerda Müller-Krauspe, eine der frühen Produktgestalterinnen aus Hessen, im Alter von 85 Jahren in Frankfurt verstorben. 2008 habe ich sie bei der Buchvorstellung „Selbstbehauptungen – Frauen an der hfg Ulm“ kennen gelernt. Das designerinnen forum, dessen Mitbegründerin Sie war, hatte eine Lesung im Ostpol in Offenbach organisiert. Mit rauer Stimme und strenger Erscheinung hat mich die damals 71-Jährige mit ihrer Energie und Hartnäckigkeit sehr beeindruckt. Nach einem Aufenthalt in Kanada hatte sie ab 1962 bei AEG in der Formgestaltung gearbeitet. Zwischen 1981 und 1983 war sie dann als kommissarische Leiterin des Instituts für Produktgestaltung verantwortlich für die Designtheorie, die Informationsgestaltung und Dokumentation des Unternehmens. Durch die Lektüre ihres Buchs und das Gespräch mit ihr wurde mir klar, wie stark ihre Arbeit bei AEG von ihrer Zeit an der Hochschule für Gestaltung Ulm geprägt war. Sie beschrieb, dass die Hochschulzeit in Ulm fast uneingeschränkt von Gleichberechtigung zwischen den Studierenden geprägt war und die berufliche Realität nach dem Studium ganz anders aussah. Viele der Produktgestalterinnen mussten sich zwischen Familie und Beruf entscheiden und haben oftmals nur sehr eingeschränkt einer Berufstätigkeit nachgehen können.

Im Gegensatz dazu trat Gerda Müller-Krauspe in vielfacher Weise in der Designvermittlung und als Gründerin und im Vorstand von Designinstitutionen auf: Von 1984 bis 1998 war sie Geschäftsführerin der IKEA-Stiftung Deutschland, zwischen 1980 und 1990 gehörte sie dem Präsidium des VDID an, sie war Mitbegründerin vom „club off ulm“ (1984) und vom „designerinnen forum“ (1990); von 2000 bis 2004 war sie Vorstandsmitglied des hessischen Deutschen Werkbunds aktiv.

Gerda Müller-Krauspe schrieb viele Jahre für das form Magazin tätig und verfasste das Buch „Die Grundlehre an der HfG Ulm von 1953 bis 1960“. 1989 begann sie, die Biografien der Frauen an der HfG Ulm zu erforschen. Ergebnisse dieser Forschung wurden zuerst 2003 bei der Retrospektive „ulmer modelle – modelle nach ulm“ vorgestellt und liegen seit 2007 in Buchform vor.n

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Transformation: Thema der B3 Biennale 2022

Transformation, dem Wortsinn nach Umformung, Umwandlung, Umgestaltung, ist das Leitthema der diesjährigen Ausgabe der B3 Biennale des bewegten Bildes. Die Umgestaltung unserer Tage kann schon eher als großer Umbruch gelten, denkt man an die Klimakrise und die aktuelle Infragestellung des Friedens in Europa u.v.m. Im zehnten Jahr ihres Bestehens beleuchten die Wortbeiträge, Kunstwerke und Filme der B3 das zentrale Thema auf unterschiedlichste Weise: wissenschaftlich, politisch, kulturell, philosophisch und auch persönlich.

Über die Screenings, Ausstellungen und Konferenzen des Festivals hinaus gibt es ein Förderprogramm, das „B3 Talent Forum“, ein viertägiges Trainingsprogramm „B3 HessenLab“ (Open Call seit 28. März bis 20. Juni 2022) und das Abschlussförderungsprogramm „B3 HAB Hessen“. Die B3 findet vom 15. bis 23. Oktober statt.

Veranstalter der B3 ist die Hochschule für Gestaltung Offenbach (HfG), Träger das Hessische Ministerium für · Förderer und Partner sind der Kulturfonds Frankfurt RheinMain, die Wirtschaftsförderung Frankfurt sowie Sylvia und Friedrich von Metzler · Strategische Partner: Frankfurter Buchmesse, THE ARTS+, Film London u.v.a.m.

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Hessischer Staatspreis Universelles Design 2022

Der Wettbewerb richtet sich an Unternehmen, Architekturbüros, Gestalter, Start-Ups, Agenturen, Hersteller, Designbüros und Studierende. Produkte, Kampagnen oder Konzepte, die den Prinzipien des Universellen Designs folgen, können eingereicht werden. Die Teilnahme ist kostenlos.

Im Rahmen des Wettbewerbs vergeben die Ministerien zusätzlich einen Förderpreis, der sich an Studierende und Absolventinnen und Absolventen von Hochschulen aus gestalterischen Studiengängen richtet. Die Charta der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderung definiert universelles Design als Gestaltung „von Produkten, Umfeldern, Programmen und Dienstleistungen, die von allen Menschen im größtmöglichen Umfang genutzt werden können, ohne dass eine Anpassung oder ein spezielles Design erforderlich ist.“ Ein hoher Anspruch, dem bei genauer Betrachtung des Alltäglichen nur wenige Dinge gerecht werden. Hier setzt der alle zwei Jahre vergebene Hessische Staatspreis Universelles Design an – als Förderung einerseits sowie zur Bewusstmachung der Notwendigkeit barrierefreien Designs. Anmeldung und Einreichungen bis 29. Juli 2022.

Der Preis wird ausgeschrieben von: Hessisches Ministerium der Finanzen, Hessisches Ministerium für Soziales und Integration und Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen in Kooperation mit dem Rat für Formgebung.

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Kriegsgebiete: HfG-Spendenaufruf für Studierende aus Afghanistan und anderswo

Bei allen Spendenaufrufen, Hilfsaktionen und in der aktuellen Berichterstattung zum Krieg in der Ukraine ist völlig aus dem Blick geraten, in welcher Misere der „Westen“ vor gerade einmal einem halben Jahr Afghanistan zurück gelassen hat. Hals über Kopf vollzog sich der Abzug der ausländischen Truppen und mit ihnen auch fast aller Hilfsorganisationen, der internationalen Presse usf. So blieben die Afghanen zurück, den Taliban ausgeliefert, und mussten mit ansehen, wie die in gut 20 Jahren mühsam erlangte Freiheit – gerade die Freiheit künstlerischen Schaffens – von einem Tag auf den anderen zunichte wurde.

Damit die afghanische Misere nicht vergessen wird und man konkret auch helfen kann, zeigt Yama Rahimi, HfG-Studierender afghanischer Herkunft. Er hat im Herbst mit Unterstützung der Hochschule eine Initiative gestartet, um sieben Kunst-Studierende und einen Promovenden aus Kabul an der HfG aufzunehmen. Dafür hat die Hochschule eine Spendenaktion ins Leben gerufen, die als längerfristiges Pilotprojekt einen Notfonds für geflüchtete und/oder Not leidende Studierende aufbauen soll. Aktuell soll daneben auch eine Hilfe für Studierende aus der Ukraine aufgebaut werden. 

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Horizontverschiebung: Munich Creative Business Week

Das größte Design-Event in Deutschland wird im Mai mit rund 100 analogen, hybriden oder digitalen Ausstellungen, Konferenzen, Streams, Workshops und Web-Seminaren auf die aktuelle gesellschaftliche Situation blicken. Als Kernthema hat die MCBW „Flexibilität“ ausgemacht, eben genau das, was Klimawandel und Corona-Krise in vielen Lebensbereichen als unabdingbar voraussetzen. Nadine Vicentini, bayern design Geschäftsführerin und Veranstalterin der Munich Creative Business Week, betont: „Design kann Horizonte verschieben. Ganz praktisch überrascht Design in nahezu allen Lebensbereichen mit Lösungen für neue Selbstverständlichkeiten. Das wird im Rahmen der MCBW 2022 sichtbar.“ Das gesamte Programm finden Sie HIER.

Die MCBW wird von der bayern design GmbH ausgerichtet und vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie sowie von der Landeshauptstadt München gefördert. Die BMW Group, Steelcase und Ströer unterstützen die MCBW maßgeblich als Partner.

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Transformation: Designkonferenz „Neue Gestalten“ in Coburg

Die virulenten Themen Verantwortung, Klimagerechtigkeit, ökologische und soziale Gestaltung der Zukunft sind auch Motor der Design(Un)Konferenz „Neue Gestalten“. Sie reiht sich ein in die Liste der Design-Konferenzen, -Vortragsreihen und -Wettbewerbe, die sich mit der sozial-ökologischen Transformation befassen. Dass Design und diejenigen, die es machen, die aktuellen Veränderungsprozesse in größerem Umfang mitgestalten, ist eine anerkannte Tatsache. Wer bei allen diesen Foren mitreden wollte, hätte reichlich zu tun und an Beiträgen zu investieren. Ohne lebendige Ideen, Konzepte und Projekte der zumeist jungen Designschaffenden ginge den Konferenzen bald der Treibstoff aus. Wer dazu beitragen will, bis 20. April sind Einreichungen möglich. Die Teilnahme an der Konferenz vom 26. bis 29. Mai kostet zwischen 139 (Standard) und 39 Euro (ermäßigt).


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Updates zu Beiträgen, über die wir kürzlich berichtet haben:

Nachgespürt: Report Trends in der Kultur und Kreativwirtschaft

Parallel zur Vergabe der Auszeichnung an 32 Kultur- und Kreativpiloten hat die diesjährige Ausgabe des Wettbewerbs einen „Zusatznutzen“ gezogen. Aus den 765 Einreichungen zur Auszeichnung 2021 hat das u-institut für unternehmerisches Denken und Handeln e.V. einen Report über Trends in der Kultur- und Kreativwirtschaft erstellt. Hierzu hat man die in den Projekten formulierten Interessenlagen und wiederkehrenden Muster analysiert und Trends abgelesen. So befassten sich 44% aller Einreichungen mit Nachhaltigkeit, etwa ein Drittel mit Digitalisierung. Corona ist bei 17% der Einreichungen themenbestimmend und liegt damit gleichauf mit Projekten, die sich mit Kindern beschäftigen. Die gesamte Studie gibt es HIER.

Vorgeschmeckt: Wiesbadener Fototage „Unruhige Zeiten“

Die 12. Wiesbadener Fototage haben mit einer Open-Air-Ausstellung einen Vorgeschmack auf das gegeben, was man im August diesen Jahres erwarten darf. Auf dem Luisenplatz, mitten in der Landeshauptstadt, gibt es dazu großformatige Rückblicke und Ausblicke. In den zwei Dekaden seit 2002 haben gut 400 Fotografinnen und Fotografen ihre künstlerischen und dokumentarischen Arbeiten gezeigt. Das Wiesbadener Festival ist neben Hamburg das älteste noch existierende seiner Art hierzulande. Dieser erste Aufschlag der Fototage 2022 ist noch bis zum 24. April zu sehen.

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Monatlicher Online-Designberatungstag

Jeden ersten Freitag im Monat können sich hessische Unternehmer aller Branchen, Solo-Selbständige und Existenzgründer von Cornelia Dollacker, Geschäftsführerin Hessen Design, beraten lassen. Online mit Rat und Expertise ermittelt die Diplom Designerin den individuellen Beratungsbedarf. In Kooperation mit dem RKW stehen hessischen KMUs auch eine Förderung für Designberatung zu. Melden Sie sich für eine Onlineberatung per E-Mail an.

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Location Designhaus Darmstadt

Das Designhaus mit seinen repräsentativen Räumlichkeiten auf der Mathildenhöhe kann angemietet werden. Mit Hygienekonzept und weiteren Maßnahmen sind wir für kultur- und kreativwirtschaftliche Veranstaltungen, Experten-Meetings, Fachkongresse, Seminare und Workshops sowie Ausstellungen und Feierlichkeiten gerüstet. Gerne machen wir Ihnen ein individuelles Angebot für Nutzung, Organisation und Bewerbung Ihrer Veranstaltung. Informationen dazu auf unserer Website.

Hessen Design Newsletter
Redaktionsschluss dieser Ausgabe: 09.03.2022

Unser Newsletter informiert Sie monatlich über aktuelle Themen der Designszene und benachbarte Disziplinen der Kultur- und Kreativwirtschaft in Hessen.
Als aktives und unabhängiges Medium der Designwirtschaft beziehen wir Stellung zu aktuellen Designthemen und bieten Ihnen Orientierung über Ausstellungen, Messen, Konferenzen, Designwettbewerbe, Hochschulaktivitäten sowie Literaturempfehlungen. Wir realisieren ein Bildungsprogramm im Frühjahr und Herbst, interdisziplinäre Ausstellungen im Designhaus und Designevents und geben Ihnen Möglichkeiten, daran zu partizipieren.
Gegründet 2006, ist Hessen Design e.V. Kompetenz- und Beratungszentrum für Design in Hessen, das herausragende Designleistungen in ihrer gesamten kulturellen, sozialen und wirtschaftlichen Bandbreite sichtbar macht. Als Designleitstelle unterstützt der Verein die Umsetzung der Designförderung des Landes Hessen und fördert die Vernetzung zwischen Designern aller gestalterischen Disziplinen, Hochschulen, Institutionen, Berufs- und Industrieverbänden und Unternehmen.

Hessen Design unterstützt die Bemühungen um sprachliche Gleichstellung
Es gilt als erwiesen, dass Sprache die Wahrnehmung lenkt, so dass es notwendig ist, sprachliche Gleichberechtigung umzusetzen – ganz Sinne der im Grundgesetz verankerten Gleichstellung von Frauen und Männern. Wir orientieren uns in der Textredaktion an den Leitlinien der Gesellschaft für deutsche Sprache zu den Möglichkeiten des Genderings.

Impressum und Kontakt
© Hessen Design e.V. und bei den Autoren. V.i.S.d.P.: Dipl. Designerin Cornelia Dollacker, Geschäftsführerin und fachliche Leiterin Hessen Design e.V.; redaktionelle Bearbeitung: Dipl. Designer Harald Kubiczak. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir keinerlei Einfluss auf die Gestaltung und die Inhalte der im Newsletter geschalteten Links haben. Die Verantwortung für diese Internetseiten tragen die jeweiligen Anbieter.

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